TV-Tipp: Papa heißt jetzt Verena – Ein Film von Elisabeth Möst
Sendetermin Sonntag, 30.04.17, 17:30 Uhr
ARD Doku über Transidentität, Das Erste

Länger als 30 Jahre lebte Verena im falschen Körper. Im Allgäu geboren und als Junge aufgewachsen, ist sie ein eher schüchternes Kind. Sie spürt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Nach außen führt sie in der Rolle und im Körper eines Mannes ein normales Leben, heiratet, renoviert ein Haus, bekommt Kinder. Doch innerlich ist sie zerrissen, sucht die richtige Identität, bis immer klarer wird: Sie steckt im falschen Körper, ist transsexuell, sie ist kein Mann, sondern eine Frau.

Radikaler Neuanfang
Weihnachten 2014 erlebt sie die schlimmste Woche ihres Lebens: Outing bei den Eltern, im Job, die Ehefrau will die Trennung. Einerseits die Erleichterung, endlich zu wissen, was „falsch“ war, andererseits die Angst vor dem radikalen Neuanfang. Für Verena beginnt ein harter Weg mit psychologischen Gutachten, Arztbesuchen, Behördengängen, Scheidung und Mobbing bis hin zur geschlechtsangleichenden Operation im vergangenen Dezember. Es ist ein neues Leben mit zahllosen Hürden.

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