Aus medizinischer Sicht ist Transsexualität – gemäß der Internationalen Klassifizierung von Krankheiten – eine Geschlechtsidentitätsstörung, nach neuer Definition auch Geschlechtsdysphorie genannt. Sie liegt vor, wenn sich ein Mensch „konstant und dauerhaft psychisch vollständig mit dem Gegengeschlecht identifiziert“ (ICD-10, F 64.0). Es besteht 1. der Wunsch, im anderen Geschlecht zu leben, 2. das Gefühl des Unbehagens oder der Nichtzugehörigkeit zum eigenen Geschlecht, sowie 3. der Wunsch nach hormoneller und chirurgischer (gegengeschlechtlicher) Behandlung.

 
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