Die gewünschte Wirkung der Hormonbehandlung von Frau-zu-Mann-Transsexuellen (FzM-TS, Transmännern) ist die Vermännlichung (Virilisierung) des Körpers.

Testosteron hat eine meist starke vermännlichende Wirkung; wie ausgeprägt die Veränderungen sind, hängt aber auch von individuellen Voraussetzungen wie Veranlagung, Konstitution und Alter der Person ab. Wie schnell die Veränderungen eintreten, ist ebenfalls von Person zu Person unterschiedlich. Generell verläuft die Vermännlichung über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, wobei die deutlichsten Veränderungen im ersten Jahr der Hormonbehandlung auftreten. Die ersten Veränderungen treten in der Regel nach ein paar Wochen ein.

Wirkungen der Hormonbehandlung von Frau-zu-Mann-Transsexuellen, die vor allem auf das Testosteron zurückzuführen sind, sind unter anderem:

  • Muskelwachstum
  • Gewichtszunahme
  • Zunahme der Körperbehaarung
  • Bartwuchs
  • Umverteilung des Fettgewebes (männlicher Körperbau)
  • Tieferwerden der Stimme (inklusive Stimmbruch)
  • Veränderung der Haut (gröber, ggf. fettiger)
  • Veränderung der Gesichtszüge („kantiger“)
  • Steigerung von Antrieb, Ausdauer und Kraft
  • Stagnieren der Menstruationsblutung (Amenorrhö)
    Vergrößerung des Kitzlers (Klitoris-Hypertrophie)
  • Rückgang des Scheidengewebes (Vaginalatrophie)
  • Steigerung der Libido

 

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