Die Hormonbehandlung von Mann-zu-Frau-Transsexuellen (Transfrauen) gestaltet sich etwas komplexer als bei Frau-zu-Mann-Transsexuellen (Transmännern).

Die Standardtherapie besteht aus der Kombination eines sogenannten Antiandrogens und eines Östrogens. Als Antiandrogene werden Medikamente bezeichnet, welche die Wirkung der männlichen Sexualhormone hemmen. Östrogene hingegen sind weibliche Geschlechtshormone, die bei biologischen Frauen hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet werden.

Ziel der Hormonbehandlung ist die Verweiblichung (Feminisierung). Wie stark diese Wirkung ist, hängt nicht nur von der Behandlung, sondern auch von individuellen Voraussetzungen wie Veranlagung, Konstitution und Alter der Person ab. Die Hormonbehandlung bei Transsexualität bzw. Transidentität muss unter ärztlicher Kontrolle (z.B. Hormonwerte, Blutuntersuchungen) erfolgen, um Nebenwirkungen möglichst gering zu halten.

 

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Standardtherapie: Antiandrogene und Östrogene
 
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